Lohnerhöhung: Das Grundgehalt der tarifgebundenen Arbeitnehmer soll ab 1. Mai 2018 um 4,3 Prozent erhöht werden. Darüber hinaus erhalten die vom Tarifvertrag erfassten Arbeitnehmer für die Monate Februar bis April 2018 eine Einmalzahlung in Höhe von 100 €; Die Zahlung beträgt 70 € für Auszubildende und 100 € für Leiharbeitnehmer. “Die vereinbarte Lohnerhöhung basiert auf den wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten der Automobilindustrie und von Volkswagen”, sagte der Chefverhandler von Volkswagen, Martin Rosik, Personalchef der Marke Volkswagen. Laufzeit des Tarifvertrags: Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten (1. Februar 2018 bis 30. April 2020). Rosik betonte: “Damit bleiben wir auch in Zukunft sehr nah an der Laufzeit des regionalen Tarifvertrags. 2020 werden wir daher wieder in der Lage sein, unseren Tarifvertrag in einem vergleichbaren wirtschaftlichen Umfeld wie unsere Wettbewerber auszuhandeln.” Projektarbeitszeit: Um mehr Flexibilität zu bieten, wird es möglich sein, individuelle, freiwillige Erhöhungen der Projektarbeitszeit bis zu 40 Stunden pro Woche für fünf Prozent der tarifgebundenen Arbeitnehmer im Rahmen der Anlagenregelungen zu vereinbaren. Die Zahl von fünf Prozent kann im Einvernehmen zwischen den Parteien vorübergehend auf 10 Prozent erhöht werden.

Rosik: “Diese Bestimmung gibt uns die zusätzliche Flexibilität, die wir unbedingt brauchen. Sie wird eine wichtige Voraussetzung sein, um die besonderen Herausforderungen zu meistern, denen wir in wichtigen zukunftsorientierten Bereichen gegenüberstehen.” In der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden eine Lohneinigung erzielt worden. Streiks sind selten in Deutschland, wo Unternehmen und Gewerkschaften nach Möglichkeit nach Konsens streben. Einer der ersten Streiks der IG Metall dauerte 1984 in den Ländern Baden-Württemberg und Hessen sieben Wochen, was zu einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden von 37 führte. Ein weiterer großer Streik wurde 1995 von der IG Metall organisiert, als bis zu 11.000 Beschäftigte in Bayern zwei Wochen lang vom Job blieben. [9]. [10] 2002 rief die IG Metall eine eintägige Streikwelle aus, um eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent zu fordern. Die deutsche Industrie löste den Streit zwei Wochen später mit einer Erhöhung um rund 4 Prozent. [11] [12] 2003 musste die Gewerkschaft ihre Kampagne für eine kürzere Arbeitswoche in den ostdeutschen Fabriken fallen lassen, nachdem ihre hartnäckige Verhandlungstaktik von den Deutschen aus dem gesamten politischen Spektrum abgelehnt worden war.

[13] Anfang 2018 beteiligten sich mehr als 900.000 Beschäftigte an Arbeitskampfmaßnahmen, um die Forderungen der IG Metall nach höheren Löhnen und dem Recht auf Arbeitszeitverkürzung zu unterstützen. [14] Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Löhne• Eine Lohnerhöhung von 4,3 % ab 1. April 2018 für alle Arbeiter und Auszubildenden. • Einmalige Zahlung für die Monate Januar, Februar und März 2018 in Höhe von 100 € für alle Arbeiter und Angestellten von 70 € für alle Auszubildenden. • Eine Zahlung im Jahr 2019 in Höhe von 400 € für alle Arbeiter und 200 € für alle Auszubildenden. Ab 2020 wird dieser Pauschalbetrag dauerhaft und tarifdynamisch sein (wird mit weiteren Lohnerhöhungen steigen).